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Wir konzipieren den Neubau in der Griechenstraße als »Niedrigenergiehaus« und leisten damit einen verantwortungsvollen und vorausschauenden Beitrag für eine bessere Umwelt sowie zur Reduzierung Ihrer Wohnnebenkosten.
Neben einer aufwändigen und effektiven Wärmedämmung ist das System der »Grundwasserwärmepumpe« von großer Bedeutung. Sie bedient sich der Wärme des Grundwassers und heizt damit das gesamte Haus – auch im tiefen Winter oder nach Dürreperioden.
Grundwasserwärmepumpen gelten als zukunftsweisend. Sie helfen dabei, den schädlichen CO2-Austoß signifikant zu reduzieren. Für ihren Antrieb werden vorraussichtlich nur ca. 8,5 kw/h benötigt – das entspricht pro Wohneinheit in etwa der kleinen Platte eines Elektroherdes.
Für Sie bedeutet das deutlich geringere Heizkosten und vor allem langfristige Unabhängigkeit von unvorhersehbaren Preisentwicklungen der nichterneuerbaren Energieträger Öl und Gas.
Der Jahres-Primärenergiebedarf eines Neubaus mit derartigem System beträgt p.a. weniger als 60 kWh pro Quadratmeter Gebäudenutzfläche nach den Berechnungen der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV 2006). Dieses Ziel erreichen wir neben der Nutzung regenerativer Energien durch eine um 30% gegenüber den Anforderungen der EnEV 2006 verbesserte Wärmedämmung. Durch diese Maßnahmen entspricht das Gebäude den
Voraussetzungen für ein »KfW 60 Niedrigenergiehaus«.
Ein Förderbrunnen pumpt aus ca. 30 Meter Tiefe rund acht bis elf Grad warmes Wasser und leitet es in die
Wärmepumpe. Im Wärmetauscher der Wärmepumpe wird Flüssiggas verdampft und durch einen Kompressor verdichtet. Die dadurch entstehende Wärme wird in den Pufferspeicher abgegeben. Dieser liefert die Wärme für Heizung und Brauchwasser. Auch das Brauchwasser erhält dadurch Trinkwasserqualität.
Die Wärmeverteilung erfolgt durch ein Niedrigtemperatursystem und ist somit die effizienteste Nutzungsmöglichkeit der Heizenergie bei höchstmöglichem Wohnraumkomfort.
Das abgekühlte Grundwasser fließt zurück in einen ca. 8 Meter tiefen Sickerbrunnen. Um einen Rücklauf des abgekühlten Wassers zu verhindern, wird der Sickerbrunnen ca. 24 Meter stromabwärts des Förderbrunnens errichtet.

Kosten für einen Jahresverbrauch von 23.000 kWh
Preissteigerung Gas: 5% / Jahr
Zinssatz Erdgas-Brennwert: 5%
KfW-Zinssatz Solar-/Gas-Kombi, Pellet-
Zentralheizung, Wärmepumpe: 1,8%
Quelle: BBI
Diese Berechnung hat illustrativen Charaker. Tatsächliche Heizkosten sind von der eingesetzten Technik und dem individuellen Heizverhalten abhängig.
Sollte der Grundwasserspiegel entgegen eines uns vorliegenden Gutachtens den Betrieb einer Wärmepumpe nicht erlauben, behalten wir uns vor, auf eine alternative Energiegewinnung umzusteigen. Dies hätte keine Auswirkungen auf den Niedrigenergiehaus-Status nach KfW60.

